Funktionen von Design

Eigentlich passen die Funktionen von Design in keine Schublade. Ein Grund dafür ist wohl die Tatsache, dass Design so viele Funktionen hat, wie es auch Menschen und Charaktere gibt. Und ganz sicher hängen die Funktionen vom Design auch davon ab, ob man Design für sich alleine oder für sich als Teil einer Gruppe entdeckt. Vielleicht ist aber auch gerade diese Vielschichtigkeit ein Grund für Wissenschaftler und Theoretiker sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen. So sind in den letzten Jahren über die Funktionen von Design mehrere total gegensätzliche Definitionen entstanden. Bekannt ist in diesem Zusammenhang der „Offenbacher Ansatz“ geworden. Dieser Ansatz wurde 1983 von Jochen Gros entwickelt. Er bezieht sich dabei auf drei grundlegende Funktionen. Das ist als erstes die praktische Funktion. Dabei geht es, wie es der Name schon sagt, um die praktischen Eigenschaften der Gegenstände. Der zweite Punkt ist laut Gros die formal ästhetische Funktion. Hier werden die Funktionen von Design hauptsächlich nach Äußerlichkeiten bewertet. Für Gros ist das ein Unterpunkt. Andere sehen in diesem Punkt eher die wichtigste Funktion des Designs. Laut Gros spielen auch zeichenhafte oder semantische Funktionen eine große Rolle bei der Funktion von Design. Bei dieser Funktion geht es um bestimmte gelernte Muster, die sich in unserem Kopf festgesetzt haben. So ist zum Beispiel die Farbe Rot eine Signalfarbe. Schon deshalb werden an Maschinen oft „Notausschalter“ rot markiert. Als symbolische Funktion des Designs gilt für ihn das Auto als gutes Beispiel. Zeigt doch das Auto oft den Status des Besitzers an. Die Beschreibungen, die Gros der Funktionen vom Design gibt haben keine allgemeine Gültigkeit. Es gibt keine objektive Beschreibung, dafür aber viele subjektive Beschreibungen zu diesem Thema.

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